Kundenbedürfnisse sind spezifisch – auch innerhalb der einzelnen Generationen. Was Du beachten solltest und wo Du vertrieblich ansetzen kannst.
Die meisten Bestände altern gemeinsam mit dem Makler. Doch im Hinblick auf den Bestandswert und eine spätere Ruhestandsplanung ist es wichtig, auch jüngere Kunden zu gewinnen. Hier ist die Ansprache entscheidend. Denn verschiedene Generationen stehen an verschiedenen Punkten in ihrem Leben. Daraus ergeben sich spezifische Bedürfnisse hinsichtlich Versicherungsbedarf und Betreuung. Die Generationenberatung setzt an der jeweiligen Lebenssituation an und bietet Orientierung und strategische Empfehlungen.
Du solltest Dir bewusstmachen, dass jede Generation unterschiedliche Werte und Vorstellungen hat sowie unterschiedliche Ziele im Leben verfolgt. Während die einen Lösungen für dauerhafte Liquidität im Alter benötigen, stecken die anderen mitten in der Familienphase oder stehen vor dem Eintritt ins Berufsleben. Wichtig ist, die Bedarfe der einzelnen Generationen-Zielgruppen klar zu erkennen und Beratungen entsprechend aufzubauen. Auch eine Spezialisierung auf eine bestimmte Altersgruppe und deren Versorgung ist möglich. Dabei unterstützt Dich die SDV AG auf Anfrage gerne.
Darum ist Generationenberatung wichtig
Babyboomer, Gen X, Millennials, Gen Z oder sogar die junge Gen Alpha – jede Altersgruppe bringt eigene Erfahrungen, Vorstellungen und Kommunikationsgewohnheiten mit. Sie alle stellen andere Anforderungen an ein Beratungsgespräch oder den Einsatz digitaler Werkzeuge und Kommunikationsmittel. Dein Maklererfolg hängt daher stark davon ab, wie gut Du auf diese Punkte eingehst. Um den richtigen Ton zu treffen, solltest Du Dich mit den Eigenheiten der Generationen auseinandersetzen:
Babyboomer (1946–1965)
Diese Gruppe vertraut auf persönliche Beratung, feste Ansprechpartner und einfache Prozesse. Babyboomer schätzen Verlässlichkeit und Kompetenz. Digitale Tools sind willkommen, aber nicht Pflicht.
Generation X (1965–1980)
Die Balance aus digital und persönlich ist für diese Zielgruppe entscheidend. Gen X informiert sich online, schließt aber bevorzugt beim Makler des Vertrauens ab.
Millennials (1981–1995)
Millennials sind digital unterwegs, flexibel und immer auf der Suche nach echtem Mehrwert. Effiziente Kommunikation, transparente Vergleiche und authentische Marken überzeugen sie.
Generation Z (1995–2010)
Die Gen Z besteht durch und durch aus Digital Natives. Sie erwartet Self-Service, mobile Lösungen und transparente Kommunikation – am besten über Apps oder Social Media.
Generation Alpha (ab 2010)
Die aktuelle Generation ist noch jung, stellt aber die Kunden der Zukunft. Sie wächst voll digital mit KI und Chatbots auf. Aktuell entscheiden ihre Eltern (Millennials und Gen Z) über Vorsorge- und Versicherungsthemen.
In der Generationenberatung adressierst Du die verschiedenen Bedürfnisse gezielt. Wenn Du Deine Wunsch-Zielgruppen im Vorfeld genau analysierst bist Du in der Lage, Ansprache, Kommunikationskanäle und Produktpräsentation entsprechend zu gestalten. So fühlen sich Deine Kunden gesehen und bedarfsgerecht abgeholt.
Wie Du die Ansprache gestalten kannst und was Du für eine gelungene Generationenberatung gegebenenfalls an Deiner Arbeitsweise ändern musst, erläutern wir in Teil 2 dieses Artikels.



